Naturschutz und Erneuerbare Energie
Pressekonferenz am 23. Juni 2017 im BMUB
Eine komplett erneuerbare Energieversorgung in Deutschland ist im Einklang mit der Natur möglich. Damit das gelingt, müssen fünf Leitlinien beachtet werden, die Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks am 23. Juni 2017 in Berlin vorgestellt hat. Von links: Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, Beate Jessel (Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz), Prof. Dr. Christina von Haaren (Leibniz Universität Hannover, Institut für Umweltplanung); Copyright: BMUB/Thomas Trutschel

Naturverträgliche Energiewende 2050

Eine vollständige Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien im Jahr 2050 ist möglich – auch ohne erhebliche Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft. Allerdings erfordert dies ambitionierte politische Rahmensetzungen für die Planung des Energiesystems und eine schnelle Umsetzung energietechnischer Innovationen. Zu diesem Schluss kommt die Studie eines interdisziplinären Forschungsteams unter Leitung der Leibniz Universität Hannover.

Am 23. Juni 2017 stellt Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks in Berlin Kriterien zum naturverträglichen Ausbau Erneuerbarer Energien vor. 

Den wissenschaftlichen Rahmen bildet die Ergebnispräsentation des Forschungsprojektes „Naturverträgliche Energieversorgung aus 100 % Erneuerbaren Energien 2050“  des Instituts für Umweltplanung der Universität Hannover. Das Forschungsvorhaben wurde als F+E  durch das Bundesamt für Naturschutz im im Rahmen des Forschungsschwerpunktes „Naturschutz und Erneuerbare Energien“ gefördert.

Es diskutieren vor Ort in Berlin

  • Herr Dr. Fritz Brickwedde (Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energien)
  • Frau Prof. Dr. Christina von Haaren (Institut für Umweltplanung der Universität Hannover)
  • Frau Prof. Dr. Beate Jessel (Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz)
  • Herr Sven Utermöhlen (Chief Operating Officer der E.ON Climate & Renewables Energy GmbH)
  • Herr Prof. Dr. Hubert Weiger (Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland

Gemeinsame Pressemitteilung BMUB und BfN