Naturschutz und Erneuerbare Energie

Kumulative Auswirkungen des Ausbaus erneuerbarer Energien auf Natur und Landschaft

Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens sind als BfN-Skript mit der Nr. 463 erschienen.

Mit der derzeitigen Energiewende sollen die festgelegten Ausbauziele für die Erneuerbaren Energien auf Bundes- und Länderebene möglichst schnell umgesetzt werden. Dazu ist neben dem Ausbau der wichtigsten Energieträger: Windenergie, Biomasse und Photovoltaik auch der Netzausbau und die Schaffung von Speichermöglichkeiten voranzutreiben.

Mit dem Ausbau einzelner Energieträger und des Netzes sowie der Speichermöglichkeiten sind Auswirkungen auf Natur und Landschaft verbunden. Während die Auswirkungen einzelner Energieträger weitgehend bekannt sind, ist das Zusammenwirkungen mehrerer Energieträger und weiterer Raumnutzungen bisher weniger untersucht und die kumulativen Auswirkungen auf Natur und Landschaft weitestgehend unbekannt. Dabei gewinnt diese Fragestellung, insbesondere bei Berücksichtigung der weitreichenden Ausbauziele zu den EE, zunehmend an Relevanz.

Um die Entstehung kumulativer Auswirkungen auf Natur und Landschaft schon jetzt besser verstehen und in Zukunft besser berücksichtigen zu können, v.a. im Rahmen der planerischen Steuerung, sollte für einzelne Fallstudienräume eine auf Szenarien basierende Analyse erstellt werden. Die Fallstudienräume waren nach bestimmten Kriterien (z.B. Naturraum, bisherige Entwicklung der EE) auszuwählen. Die szenarische Betrachtung sollte sowohl auf regionaler als auch auf lokaler, vorhabensbezogener Ebene erfolgen.

Aufgrund der Ergebnisse war darzustellen, welche Veränderungen durch den Umbau des Energieversorgungssystems zu erwarten sind und wie diese Wirkungen regional und in ihrem Zusammenwirken zu bewerten sind.

Die Vorhabensbearbeitung erfolgte durch das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V. aus Müncheberg in Zusammenarbeit mit dem Projektbüro mareg (markt + region) aus Ippesheim.

Download

BfN-Skript Nr.463 zum Download

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