Von oben: Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem Runden Tisch

Dokumentation des ersten Vernetzungskolloquiums in Bonn

Am 7. und 8. März 2016 fand das erste Kolloquium zur Vernetzung der F+E-Vorhaben zur naturschutzfachlichen Begleitung der Energiewende am BfN-Standort in Bonn statt. Die Veranstaltung diente unter anderem dazu, die spezifischen Bedürfnisse der einzelnen Forschungsvorhaben hinsichtlich potenzieller Vernetzungsaktivitäten zu ermitteln und die Möglichkeiten zur Unterstützung durch das Vernetzungsteam vorzustellen.

Erste Impulse zur Vernetzung lieferte ein Block mit vier Vorträgen am ersten Veranstaltungstag. Die Präsidentin des BfN, Prof. Dr. Beate Jessel, eröffnete die Veranstaltung mit einer Begrüßung und einem Vortrag zur Naturschutzforschung und erneuerbare Energien. Anschließend stellte der Präsident des Bundesverbands der Erneuerbaren Energien (BEE), Dr. Fritz Brickwedde, in seinem Vortrag Anforderungen an die Naturschutzforschung aus Sicht der Branche vor. In der gemeinsamen Diskussion zu den beiden Vorträgen wurde u. a. erörtert, wie die Branche der erneuerbaren Energien, als ein wichtiger Adressat der Forschungsergebnisse, stärker in die Forschungsaktivitäten des BfN eingebunden werden kann. Dr. Wolfgang Peters von Bosch & Partner stellte in seinem Vortrag Inhalte und Zielsetzung des Vernetzungsprojekts vor. Im Anschluss ging apl. Prof. Dr. Thomas Weith vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandforschung (ZALF) in seinem Vortrag auf vernetztes Arbeiten und Forschen ein und berichtete von seinen Erfahrungen aus dem Koordinationsvorhaben zur Fördermaßnahme „Nachhaltiges Landmanagement“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Als Impuls für die späteren Diskussionen zeigte er insbesondere die Chancen und Herausforderungen projektübergreifend vernetzten Forschens auf.

Am Nachmittag des ersten Veranstaltungstags wurden erste mögliche Vernetzungsschritte zwischen den Teilnehmer/-innen im World-Café besprochen. Aus den Gruppendiskussionen resultierte die Themenwahl für die Arbeitsgruppen am zweiten Tag des Vernetzungskolloquiums. Im Rahmen dieser Arbeitsgruppen erfolgte dann ein Austausch zu konkreten Vernetzungsbedarfen in den Themenfeldern: Szenarien, Standards, Daten, Artenschutz, Photovoltaik-Freiflächenanlagen (PV-FFA), Offshore-Windenergie. Die im Laufe der Veranstaltung darüber hinaus identifizierten potenziellen Vernetzungsthemen sind vorerst nicht bearbeitet worden. Zum Abschluss der Veranstaltung erfolgten eine Vorstellung der Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen im Plenum und ein Ausblick auf die weitere Zusammenarbeit.