
Windenergie und Vögel
Windenergieanlagen können Vögel auf verschiedene Weise beeinträchtigen – etwa durch Kollisionen, Lebensraumverlust oder Störungen. Wie sich diese Konflikte minimieren lassen, untersuchen u. a. vom BfN geförderte Forschungsvorhaben.
Der Ausbau der Windenergie ist ein zentraler Baustein der Energiewende. Gleichzeitig geht dieser jedoch unweigerlich mit Veränderungen von Lebensräumen und möglichen Beeinträchtigungen windenergiesensibler Vogelarten einher. Kollisionsrisiken durch Rotoren, Lebensraumverlust durch Störungen oder Beseitigung von Brut- und Rastgebieten stellen den Artenschutz vor Herausforderungen, die eine fundierte wissenschaftliche Auseinandersetzung und möglichst wirksame Lösungsansätze erfordern.
Mit Mitteln des BMUKN fördert das Bundesamt für Naturschutz (BfN) Forschungsvorhaben im Themenfeld „Naturschutz und erneuerbare Energien“, die praxisrelevante Erkenntnisse für einen naturverträglicheren Ausbau der Windenergie liefern. Die folgende Übersicht stellt ausgewählte Projekte vor, die sich mit den Wechselwirkungen zwischen dem Ausbau und dem Betrieb von Windenergieanlagen und Vögeln befassen – von technischen Lösungsansätzen wie Antikollisionssystemen über Raumnutzungsstudien zum Rotmilan bis hin zu Auswirkungen auf Zugvögel. Die Ergebnisse können Planungs- und Genehmigungsprozesse sowie Regelungsverfahren unterstützen, sowie in Dialoge zwischen Naturschutz und erneuerbaren Energieausbau einfließen.
Ausgewählte Förderprojekte
Ausgewählte Publikationen
BfN-PraxisInfo 12
2025
BfN-Schriften 765
2026





