Nationales Artenhilfsprogramm

Das Nationale Artenhilfsprogramm (nAHP) schützt Arten, die vom Ausbau erneuerbarer Energien besonders betroffen sind. Gefördert werden vor allem Projekte, die diese Arten und ihre Lebensräume unterstützen.

Das nAHP hat zum Ziel, die Erhaltungszustände sowie die Qualität und Vernetzung der Lebensräume von verschiedenen Arten langfristig zu verbessern. Damit soll der Ausbau der erneuerbaren Energien flankiert werden. Es finanziert daher konkrete Schutzmaßnahmen in der Fläche – für Arten, die durch Windenergieanlagen, Solarparks oder Netzausbau beeinträchtigt werden. 

Die Grundlage für wirksame Artenhilfe ist belastbares Wissen: über Lebensraumnutzung, Störungseffekte und die Wirksamkeit von Ausgleichsmaßnahmen. Mit Mitteln des BMUKN fördert das Bundesamt für Naturschutz (BfN) im Themenfeld „Naturschutz und erneuerbare Energien“ Forschungsvorhaben, die genau dieses Wissen erarbeiten und in die Umsetzung bringen. Die nachfolgende Übersicht bündelt Projekte mit direktem Bezug zum Nationalen Artenhilfsprogramm (nAHP) – von Untersuchungen zu Fledermäusen im Wald über ökologische Wirkungen besonderer Solaranlagen bis hin zur Entwicklung innovativer Vermeidungsmaßnahmen an On- und Offshore-Windenergieanlagen. Sämtliche Projekte des nAHP sind auf der Webseite des BfN zu finden. 

 

Ausgewählte Förderprojekte

Ausgewählte Publikationen