Offshore-Windenergie

Der Ausbau der Offshore-Windenergie auf Nord- und Ostsee ist ambitioniert – und greift tief in marine Ökosysteme ein. Gezielte Forschung untersucht die Folgen für Vögel, Meeressäuger und weitere Arten.

Offshore-Windparks entstehen in einem Lebensraum, der für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten von zentraler Bedeutung ist: Die Nord- und Ostsee sind Rastgebiet für Seevögel und Zugkorridor für Millionen von Vögeln, Lebensraum für Schweinswale und Robben sowie Wanderroute für Fledermäuse. Bau und Betrieb von Windenergieanlagen auf See gehen mit einer Vielzahl von Beeinträchtigungen einher – von Unterwasserschall bei der Rammung von Fundamenten über Habitatverluste für Seevögel bis zu Kollisionsrisiken und Barrierewirkungen für Zugvögel.

Um den durch die Offshore-Windparks der Nord- und Ostsee erzeugten Strom an Land bringen zu können, müssen diese mit Seekabeln an das landseitige Stromnetz angeschlossen werden. Beeinträchtigungen betreffen unter anderem den Meeresboden und die Biotope. Durch eine bodenschonende Verlegetechnik und eine optimierte Trassenwahl sollen die Beeinträchtigungen möglichst gering gehalten und wertvolle Biotope umgangen werden.

Ausgewählte Förderprojekte

Ausgewählte Publikationen