
Solarenergie und Biodiversität
Solaranlagen beanspruchen Fläche. Ob sie dabei Lebensräume beeinträchtigen oder sogar zur Biodiversität beitragen können, hängt maßgeblich davon ab, auf welchen Flächen sie errichtet und wie sie gestaltet werden.
Der Ausbau der Solarenergie schreitet in Deutschland kontinuierlich voran und verändert zunehmend das Erscheinungsbild der Kulturlandschaft. Ob Photovoltaik-Freiflächenanlagen Lebensräume für Pflanzen, Insekten und Vögel schaffen können oder artenreiche Grünlandflächen dauerhaft beeinträchtigen, hängt wesentlich von der Standortwahl sowie der Gestaltung und dem Pflegemanagement der Anlagenflächen ab.
Mit Mitteln des BMUKN fördert das Bundesamt für Naturschutz (BfN) Forschungsvorhaben im Themenfeld „Naturschutz und erneuerbare Energien“, die die Auswirkungen von Solaranlagen auf Natur und Landschaft systematisch untersuchen und bewerten. Die nachfolgende Übersicht bündelt ausgewählte Projekte, die Anforderungen an Planung, Bau, Betrieb und Pflege der Anlagen analysieren, um naturschutzfachliche Ziele mit dem Ausbau der Solarenergie in Einklang zu bringen. Sie zeigen zugleich auf, unter welchen Bedingungen PV-Freiflächenanlagen einen Beitrag zur biologischen Vielfalt leisten können.


