Rund zwanzig Gäste befassten sich am Montag in Vorträgen und Diskussionen mit Energieszenarien für die kommenden Jahrzehnte. Dabei stand der künftige Bedarf an erneuerbaren Energien im Mittelpunkt des Interesses – und wie dieser auf umweltschonende Weise gedeckt werden kann. Das BfN hat zu dieser Thematik zwei Forschungsprojekte beauftragt, die sich auf Grundlage unterschiedlicher Szenarien mit den potenziellen Auswirkungen der Energiewende auf Natur und Landschaft befassen. Der Workshop sollte daher insbesondere die Möglichkeit bieten, die diesen Szenarien zugrunde gelegten Annahmen gegenüber zu stellen und die Methodik der Umweltfolgenabschätzung vergleichend zu diskutieren.
Das Landschaftsbild als Schutzgut stand im Mittelpunkt der Veranstaltung am Dienstag. Wie die Energiewende sich auf das Erscheinungsbild der Landschaft auswirkt und wie diese Auswirkungen bei der Planung neuer Anlagen berücksichtigt und minimiert werden können, war die zentrale Fragestellung. Von „einheitlichen GIS-Daten“ bis zur „Schönheit als Bewertungskategorie“ wurde diese in zahlreichen Teilaspekten von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Rahmen eines „Open Space“ diskutiert und auf dieser Grundlage Verabredungen für die weitere Zusammenarbeit auch zwischen den bestehenden Forschungsvorhaben getroffen.
