Energiewende

Populationsgenomik baltischer Schweinswale

Projekttitel: Individuenspezifische genetische Populationszuordnung baltischer Schweinswale mittels hochauflösender Single Nucleotide Polymorphisms (SNPs)-Technologie

Im Fokus

  • Wo leben die Schweinswale in der inneren Ostsee?
  • Regionales und saisonales Verhalten der Populationen
  • Genetische Vielfalt der Populationen

Kontakt

Universität Potsdam
Institut für Biochemie und Biologie
Prof. Dr. Ralph Tiedemann
Tel: 0331/977-5249
tiedeman(at)avoid-unrequested-mailsuni-potsdam.de 

Förderung

FKZ 3514 82 4600
UFOPLAN 2014
Laufzeit: 1.4.2015-31.3.2016

In der Ostsee werden zunehmend Rammarbeiten im Kontext der Windenergienutzung durchgeführt, die auch Aufenthaltsgebiete des Schweinswals betreffen. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der gegenwärtigen Gefährdungssituation für eine mögliche Schweinswalpopulation in der inneren Ostsee ist es essenziell, die geographische und saisonale Verbreitung von Schweinswalen dieser Population zu erkennen und gegen das Vorkommen von Individuen anderer Populationszugehörigkeit abzugrenzen.

Ziel dieses Projekts ist es, einen repräsentativen Datensatz von baltischen Schweinswalen individuenspezifisch populationsgenomisch zu typisieren, um

  • die Existenz einer separaten Schweinswalpopulation in der inneren Ostsee zu überprüfen,
  • das Vorkommen dieser Population regional und saisonal zu bestimmen und
  • Individuen dieser Population gegen saisonal migrierende Individuen anderer Populationen abzugrenzen.

Vorgehen

Mittels RAD-tag genotyping by sequencing sollen SNPs in mehreren hundert Individuen untersucht werden (je ca. 100 aus innerer Ostsee, Beltsee/Kattegat und Nordsee/Skagerak). Falls möglich, werden Proben aus der Fortpflanzungszeit bevorzugt berücksichtigt. Weitere Individuen werden anteilig für Außengruppenvergleiche (Island, Spanien) sowie zur weiteren Verstärkung des Ostsee-Datensatzes verwendet (z.B. Berücksichtigung zusätzlicher Proben außerhalb der Fortpflanzungszeit zum Erkennen von migrierenden Individuen).

 

Ergebnisse

Individuenspezifische genetischePopulationszuordnung baltischerSchweinswale mittels hochauflösenderSingle Nucleotide Polymorphisms(SNPs)-Technologie (Abschlussbericht, 2017)

Arbeitspakete

Arbeitspakete

  1. Etablierung genomischer Resourcen für den Schweinswal
  2. Beschreibung der Schweinswal-Populationen im Bereich Ostsee/Skagerak/Nordsee
  3. Ermittlung der räumlichen und saisonalen Verbreitung der Populationen
  4. Beschreibung von saisonaler Migration und genetischem Austausch zwischen Populationen
  5. Abschätzung der genetischen Variabilität der Ostseepopulation des Schweinswals

Projektpartner

Projektpartner

Projektleitung
Universität Potsdam
Institut für Biochemie und Biologie
Prof. Dr. Ralph Tiedemann
Tel: 0331/977-5249
tiedeman(at)avoid-unrequested-mailsuni-potsdam.de

Leitthema

Artenschutz   
Seite empfehlen

Zum Thema

03.02.2022

Vernetzungsworkshop im Themenfeld „Naturschutz und erneuerbare Energien“ des Bundesamts für Naturschutz

Die 50 Teilnehmenden des Online-Fachworkshops diskutierten über die zwei vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) geförderte Forschungsvorhaben „EE100-konkret“ und „Planspiel EE“.

Weiter

25.01.2022

„Mehr Flächen für Windenergie“ – Inhalte des Fachgesprächs jetzt online

Rund 300 Interessierte hatten an dem digitalen BfN - Fachgespräch „Mehr Flächen für Windenergie“ vom 22. November 2021, das von Präsidentin Sabine Riewenherm eröffnet wurde, teilgenommen.

Weiter

Ähnliche Projekte

Wir benutzen Cookies, um Ihnen die Inhalte und Funktionen der Website bestmöglich darzustellen. Zudem verwenden wir ein statistisches Analysetool, um zu verstehen, auf welche Weise unsere Seite genutzt wird, um entsprechende Verbesserungen daran vorzunehmen. Wenn Sie keine Cookies akzeptieren, können Sie diese in Ihrem Browser deaktivieren sowie einen Opt-Out-Cookie hinterlegen, um die Speicherung von Nutzungsdaten zu verhindern. Einen entsprechenden Link finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können dann immer noch unsere Website besuchen, Ihre Sitzung wird jedoch nicht ausgewertet. Mehr Informationen und Möglichkeit zur Deaktivierung.